Kürzlich haben wir einen Artikel in unserer regionalen Zeitung zum Thema “EU kämpft gegen die Plastikflut” gefunden. Wir fanden, dass dies genau unser Thema ist und haben das Ganze für euch zusammengefasst.

Viele Produkte werden oft nur einmal benutzt und dann weggeworfen. Mit schlimmen Folgen für die Umwelt. Nun will das EU-Parlament Einweggeschirr verbieten.

Cocktails mit Plastikstrohhalm trinken? Das dürfte bald der Vergangenheit angehören, denn die EU will zum Schutz von Umwelt und Meerestieren bestimmte Kunststoffprodukte verbieten. Auch wir von „boopan“ sind der Meinung, dass dies schon lange überfällig ist.

Ein Kompromiss mit den Mitgliedstaaten muss nun gefunden werden. Sollte dies wie geplant klappen, träten bereits 2021 die neuen Regeln in Kraft.  Die Idee enthält auch das Eindämmen von anderen Plastikprodukten wie Plastikgeschirr- und Besteck, Wattestäbchen und Ballonhalter.

Fazit:
Mehr als 100 Millionen Tonnen Plastik verseuchen bereits die Weltmeere. Und jährlich kommen geschätzt, weitere 10 Millionen Tonnen dazu. Die Strömung und der Wind sorgen für die globale Verteilung. Dass größtes Problem ist, dass es mehrere hundert Jahre dauert, bis sich Kunststoffe zersetzen.  Giftstoffe gelangen dabei in die Meeresumwelt. Somit wird für viele Meeresbewohner der Plastikmüll zur unmittelbaren Bedrohung. Tiere verheddern sich z.B. in illegal entsorgten Fischernetzen und kommen so qualvoll ums Leben. Schildkröten verwechseln Plastiktüten mit Quallen, ihrer natürlichen Nahrung, und ersticken. Seevögel verschlingen Spielzeug und verhungern mit vollem Magen. Weitere Gefahren drohen durch das Zerfallen von Müll in mikroskopisch kleine Partikel.  Sie binden Schadstoffe an ihrer Oberfläche und transportieren sie in die Nahrungskette. Das sind fatale Folgen für den Menschen. Sie nehmen das Gift durch den Verzehr von Fischen und Meerestieren auf.

In diesem Sinne, “make the world better”!

Euer boopan-Team 🙂