Richtige Mülltrennung für zu Hause

Wie Du Deinen Müll richtig trennst – und diese 5 häufigen Fehler vermeidest 🚯

Jedes Jahr fallen in Deutschland über 40 Millionen Tonnen an Hausmüll an – das sind jährlich mehr als 455 Kilogramm Müll pro Person. Leider lässt sich Müll nicht immer vermeiden. 

Mit der richtigen Mülltrennung können Du und Dein Haushalt die Umwelt und ihre wertvollen Ressourcen schützen. Warum? Weil Recycling bereits mit einer sorgsamen Mülltrennung daheim beginnt! 

Hier erfährst Du, welcher Abfall in welche Tonne gehört und wie Du häufige Fehler bei der Mülltrennung ganz leicht vermeidest.

In Deutschland kannst Du bei der Entsorgung des Hausmülls für gewöhnlich zwischen diesen fünf Abfällen entscheiden:

– Biotonne

– Gelbe Tonne/Werkstofftonne

– Papiertonne

– Glasverpackungen

– Restmüll

Dank unserer praktischen Tipps kannst Du Deine Recyclingquote garantiert erhöhen! ♻️

Was darf alles in die Biotonne? 🍌

Ist dein Abfall biologisch abbaubar? Wenn Du diese Frage mit „ja“ beantworten kannst, dann gehört Dein Abfall in die Biotonne. Hier handelt es sich meistens um Essensreste, der Kaffeesatz samt Papierfilter vom Morgen, Küchenabfälle wie Schalen von Obst und Gemüse, aber auch die Gartenabfälle.

Häufiger Fehler bei der Biotonne: Auch Zeitungspapier darf in kleinen Mengen im Biomüll entsorgt werden, während du Mülltüten aus Plastik oder Bio-Plastik auf keinen Fall verwenden solltest.

Daher der Tipp: Wickle Deinen Biomüll lieber in Zeitungspapier ein, oder nutze große Säcke aus Papier, die es mittlerweile für Biotonnen gibt. Noch besser ist es natürlich, Du wirfst deinen Biomüll lose in die Tonne, das ist noch umweltfreundlicher. Oder falls Du die Möglichkeit und einen Garten hast, kannst Du auch einen Kompost anlegen. Viele Tipps dazu, was alles auf einen Kompost darf und wie Du ihn anlegst, findest Du ganz leicht im Internet.

Die Gelbe Tonne und der grüne Punkt 🟢

Die Gelbe Tonne ist Dir vielleicht auch als Werkstofftonne bekannt. Je nach Region gehören Verbundverpackungen sowie Kunststoff-, Weißblech- und Aluminiumverpackungen in diesen Abfall. Gängige Beispiele sind die Plastikverpackungen von Chipstüten oder Joghurtbechern, in Folien eingewickelte Produkte sowie Konservendosen. 

Viele dieser Verpackungen haben heute noch einen Grünen Punkt, der bis zum Jahre 2009 als Kennzeichnung für die Gelbe Tonne verwendet wurde. Mittlerweile ist die Kennzeichnung mit dem Grünen Punkt aber nicht mehr notwendig und ist deshalb nicht auf allen Verpackungen zu finden, die für die gelbe Tonne bestimmt sind.

Um das Recycling der Verpackungen zu erleichtern, solltest Du zudem keine vollen oder halbvollen Verpackungen in die Gelbe Tonne werfen! Das bedeutet aber nicht, dass Du die Verpackungen auswaschen musst. Dies ist ein häufiger Irrtum. Die Verpackungen werden während des Recyclings mit Wasser gereinigt, sodass Du hier Energie und Wasser sparen kannst. 

Wichtig ist auch, dass Du Deckel, Becher und das umwickelte Papier trennst, wie beispielsweise beim Joghurtbecher. Somit kann auch besser recycelt werden. Denn wird der Joghurtbecher nicht von Papier, Aludeckel und Becher getrennt kann es nicht richtig recycelt werden. Allgemein kann man sagen, dass Du deine Verpackungen in so viele Einzelteile wie möglich zerlegen solltest, bevor Du sie in die gelbe Tonne gibst.

Große Teile wie Wäschekörbe oder Eimer gehören nicht in die gelbe Tonne, sondern müssen zum örtlichen Wertstoffhof.  

Das kommt in die Papiertonne 📃

Papier und Pappe gehören in die blaue oder grüne Tonne und lassen sich besonders gut wiederverwerten! Bei der Papiertonne solltest Du aber noch ein paar Kleinigkeiten beachten.

Papier ist leider nicht gleich Papier: Beschichtetes Papier lässt sich nicht immer gut erkennen, und sollte deshalb nicht in der Blauen  bzw. Grünen Tonne entsorgt werden. Beispielsweise Fotos und Kassenzettel aus Thermopapier gehören daher in die Restmülltonne. Mittlerweile gibt es in einigen Geschäften auch blaue Kassenzettel, diese kannst Du problemlos in der Papiertonne entsorgen.

Der häufigste Fehler bleibt jedoch, schmutziges Papier in der Blauen bzw. Grünen Tonne zu entsorgen. Papier sollte trocken und sauber sein, um das Recycling zu ermöglichen. Pizzakartons wirfst Du besser in den Restmüll.


So entsorgst Du Deine Glasverpackungen richtig 🍾

Beim Glas solltest Du prinzipiell auf die Farben achten. Die gängigen Container sind für Glasflaschen und Gläser in weiß, grün und braun ausgelegt. Aber wie entsorge ich mein Glas, wenn sich die Farbe nicht eindeutig zuordnen lässt? 

So vermeidest Du Fehler: Braunes und weißes Glas sollte nicht mit anderem Glas gemischt werden. Gelbes und blaues Glas kannst Du hingegen problemlos im Container für Grünglas entsorgen.

Außerdem wirfst Du am besten den Deckel des Glasbehälters in die Gelbe Tonne- denn auch hier lautet die Regel: Optimales Recycling beginnt mit der richtigen Trennung daheim. Andere gläserne Produkte wie Spiegel, Keramik oder Porzellan gehören aber nicht in die Glastonne, sondern in den Restmüll! 

Und wohin kommt der restliche Müll? In den Restmüll? 🤔

Was im Restmüll landet, wird vorrangig verbrannt oder auf Deponien abgelagert. Laut dem NABU gehört in Deutschland gerade mal ein Drittel des Restmülls tatsächlich in den Restmüll. Zwei Drittel des Mülls in der grauen Tonne werden falsch getrennt und könnten eigentlich recycelt werden. 

Einer der häufigsten Fehler ist es also, zu viel Abfall im Restmüll zu entsorgen. 

In den Restmüll gehören Hygieneartikel inklusive Windeln, Zigarettenkippen, Asche, alte Filzstifte, Katzenstreu, Gummi, Frittierfett, Glühbirnen, aber keine Energiesparlampen, Kerzen und Staubsaugerbeutel. 

Diese Dinge gehören aber auf gar keinen Fall in den Restmüll oder den allgemeinen Hausmüll: Elektrogeräte, Energiesparlampen, Batterien, Medikamente, Textilien oder Farbe und Lacke. Die genannten Materialien kannst du zu anderen Sammelstellen oder einem lokalen Wertstoffhof bringen.  

Bevor Du gehst …

Bedenke, dass in jeder Kommune weitere Regeln bestehen können. Am besten informierst Du Dich auf der Webseite Deiner lokalen Abfallwirtschaftsbetriebe über besondere Regeln und Ausnahmen. Auf diese Weise kannst Du sicher gehen, dass Du zum erfolgreichen Recycling und zum Umweltschutz beiträgst. 🌎

Weißt Du eigentlich, welcher Schritt noch effektiver ist als die richtige Mülltrennung?

Die beste Option für die Umwelt ist eigentlich die Müllvermeidung und steht noch vor dem Mülltrennen an. Auf unserem Blog kannst Du Dich über Themen rund um die Müllvermeidung weiter informieren.

 

Stefanie

vom boopan Team 🐼

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